Auf dem Golfplatz zu sterben, ist meistens vermeidbar. Ich für meinen Teil werde ab jetzt mit dem Golfcart die Kurven immer etwas weniger schwungvoll nehmen…

Der Pathologe Prof. Dr. Klaus Püschel zeigt gemeinsam mit der Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher in dem Buch Tod beim Golf – Kurioses und Mörderisches bei der schönsten Nebensache der Welt (Ellert & Richter Verlag, 192 Seiten) zahlreiche Wege auf, wie man auf dem Golfplatz sein Leben lassen kann – alles unfreiwillig, klar. Und alle Fälle sind echt.

Dass große Hitze in Kombination mit einem schwachen Herz-Kreislauf-System gefährlich sein können, dürfte keine Überraschung sein. Ebensowenig wie Golfen bei Gewitter und ein Zeckenbiss nach der Golfball-Suche im Unterholz. Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte tatsächlich die Golf-Carts im Blick behalten. Lt. Buch gibt es allein auf us-amerikanischen Golfplätzen jedes Jahr rund 20.000 Unfälle mit Golf-Carts, bei denen anschließend mindestens eine Person ins Krankenhaus muss. Gerade ältere Golfer, aber auch kleinere Kinder verletzten sich mitunter schwer beim Sturz aus dem fahrenden Vehikel.

Zu den im Buch geschilderten Kuriositäten zählen u. a. Tod durch Ersticken im Sandbunker sowie Ertrinken im Wasserhindernis. Spektakulär ist auch der Fall der jungen spanischen Golferin, die ihren Mörder auf dem Golfplatz traf. Wie sich später herausstellte, wurde die junge Frau durch Zufall Opfer.

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