Wie beginnt man das Golf-Training auf der Driving Range? Gleich mit dem Driver? Mit dem 7er-Eisen zum Warmwerden oder doch eher mit einem Wedge, um Gefühl für Golfball und Schläger zu bekommen?

Golf Training

1. Aufwärmen

Bei einem voll durchgezogenen Golfschwung werden zahlreiche Muskelgruppen beansprucht – und zwar in hohem Tempo, quasi von 0 auf 100 innerhalb kürzester Zeit. Wer seine Muskeln vor dem Training nicht aufwärmt und die Bänder dehnt, riskiert Zerrungen und Schlimmeres.

Das Aufwärm-Programm muss nicht besonders spektakulär ausfallen. Mit ein paar Dehnübungen für den Oberkörper (insbesondere vordere und seitliche Bauchmuskulatur) sowie die Schultermuskulatur hat man sich in aller Regel für die ersten halben Schwünge gut vorbereitet. Der Rest kommt im Laufe des Trainings, wenn man die Belastung behutsam steigert.

2. Golf-Training mit dem Schläger

Beim Golf-Training unterscheidet man zwischen der Aufwärm- und der Trainingsphase.

2.1 Aufwärmen mit dem Schläger

Gleich ein paar volle Schwünge mit dem Driver würden die Muskeln wohl selbst nach einem guten Aufwärmprogramm kaum überstehen. Es empfehlen sich zunächst ein paar halbe Schwünge – und zwar mit einem Wedge. Es folgen volle Wedge-Schwünge, dann ein paar volle Schwünge mit dem 9er-Eisen, dann mit dem 7er-Eisen etc. Bis hinauf zum Driver.

  • 10 halbe Schläge mit dem Wedge
  • 10 volle Schläge mit dem Wedge
  • 9er-Eisen
  • 7er-Eisen
  • Hybride – erst mit Tee, dann ohne
  • Driver

2.2 Golfschwung-Training

Beim eigentlichen Training hat man in der Regel vorab eine Zielsetzung: Möchte man einen bestimmten Schläger trainieren oder allgemein am Golfschwung arbeiten? Wer sich mit keinem bestimmten Schläger verbessern möchte, beginnt am besten mit dem Schläger, mit dem man sich am sichersten fühlt. Ist man mit diesem Schläger “warm” geworden, steigert man den Schwierigkeitsgrad. In der Regel ist dieses der nächste Schläger mit der nächstgrößeren Weite (s. a. Golfschläger-Weiten-Tabelle). Auf ein Eisen 7 könnte also z. B. ein Eisen 6 oder Eisen 5 folgen.

Man beachte: Der Golfschwung eines Eisens unterscheidet sich von dem eines Hybrids oder eines Holzes. Es macht also Sinn, nicht zu schnell von einer Golfschläger-Art zur nächsten zu wechseln, um effektiv trainieren zu können.

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3. Fazit

“Vorsichtig Herantasten!” ist das Motto beim Golftraining. Das gilt sowohl für das Gefühl für Ball und Schläger als auch den Körper. Ein paar halbe Schwünge mit dem Wedge zu Beginn des Trainings geben Sicherheit für das Spiel und gewöhnen die Muskulatur (insbesondere die des Oberkörpers) an die kommenden Aufgaben. Intensität und Schwierigkeitsgrad kann mit fortschreitender Trainingsdauer steigern, in Form von schnelleren und vollen Schwüngen sowie von schwerer zu beherrschenden Golfschlägern.

Tipp: Wer einfach nicht herausfindet, warum einige Schläge regelmäßig misslingen, kann mit einer speziellen Schläger-Folie herausfinden, ob man den optimalen Treffpunkt überhaupt erwischt hat.

Im Handel gibt es diese Folien z. B. hier.


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