Wenn die TV-Experten über die Eigenarten der Golfschwünge der Profis fachsimpeln, stimmt man vor dem Fernseher gerne zu. Ja, klar! Sehe ich auch so. Was für ein Unterschied zu den anderen Pros. Ganz offensichtlich.

Aber mal ehrlich: Von selbst wäre man nie drauf gekommen. Wie auch, als unerfahrener Hobby-Golfer?

Keine Zweifel gibt’s dagegen bei Jim Furyk. Wer den US-Profi schwingen sieht, braucht kein Experte zu sein, um zu erkennen: Da hat sich jemand konsequent den Tipps seines Golflehrers verweigert.

Furyk, seines Zeichens US-Open-Sieger von 2003 und Kapitän des amerikanischen Teams beim Ryder Cup 2018, schwingt seine Schläger, dass man auch ohne fachlichen Rat sicher sein kann: Den nehme ich mir besser nicht als Vorbild. “Sein Golfschwung sieht aus, als ob jemand eine Schlange in einer Telefonzelle umbringen will”, so TV-Kommentator David Feherty.

 

In Slow Motion mit dem Driver sieht das Ganze so aus:

 

Man beachte die außergewöhnliche Schwungbahn des Schlägerkopfes.

Auch wenn Jim Furyk nicht als Vorbild für den idealen Golfschwung taugt: Ich finde den Mann großartig! Die krachende Niederlage seines US-Teams beim Ryder Cup 2018 hat er mit großer Würde hingenommen, wie ich finde. Und außergewöhnlich gut Golfen kann er auch – Golfschwung hin oder her.


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